Südkorea das Land der Busse

Seoul, Sokcho, Gyengju, Tongyeong, Jeonju und Seoul again.

Unser Südkoreaaufenthalt neigt sich bereits langsam seinem Ende zu. Unsere Rundreise führte quasi einmal rund

Busticket

herum. Der bevorzugteReisetransport hier ist der Bus. In jeder Stadt gibt es Busterminal von wo Busse wie Bienen ins ganze Land ausschwärmen. Die Fahrten sind sehr angenehm, da alle Busse klimatisiert sind und viel Beinfreiheit besteht.

Zur Mittagszeit oder zum Zvieri wird jeweils an einer Raststädte angehalten und der Hunger oder auch nur der Glust Bus IIkann in den vielen Restaurants gestillt werden. Mein Favorit ist das Bimbab, das koreanische Sushi, welches nicht mit Fisch aber mit eingelegtem Gemüse Krabbenfleisch und etwas Wurst gefüllt und mit Sesamöl bestrichen ist. Leicht und köstlich!

So kommen wir völlig relaxed von Station zu Station. Sicher lassen uns auch die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Koreaner die Zeit hier geniessen. Sie begrüssen uns immer wieder von neuem in ihrem Land. Komplimente fliegen uns nur so zu. Kurzes Beispiel: Wir marschieren in den Nationalpark für eine kleine Wanderung. Es winkt uns gefühlt jeder 2. zu und lacht uns mit einem freundlichen „Heloooo“ zu. Einige klopfen einem zusätzlich anerkennend auf die Schulter. Auch ruft einer zu Marc (in einer Stimmlage als wäre Marc ein Popstar) „hes hansom man, so handsom man“. Wem zaubert das nicht ein Lachen ins Gesicht?

Die Landachaft ist schön, jedoch unterscheidet sie sich von Norden, Osten, Süden und Westen nicht wirklich. Überall sind grün bewaldete Hügel, mal mit Granitfelsen durchbrochen oder an der Küste vom Meer umschwemmt. In den Tälern und wenigen geraden Flächen prägen Reisfelder und Gemüseaplantagen das Bild. Ich habe mich hier jedoch in die traditionellen Hausdächer und Tempeldächer veliebt. Sie sind ähnlich wie die von China jedoch mehr in sich gebogen und die Holzkonstruktion viel aufwändiger. Seht selbst….

Korea DachBy the way. Wer die Schweizer als Outdoornation bezeichnet sollte mal nach Korea reisen. Hier gibt es hunderte von Outdoorausrüstern. Es gibt z.B. auch schweizer Marken von welchen ich noch nie was gehört habe (Center Pole). Die funktionellen Hosen, Shirts, Stirnbänder, Halstücher, Sonnenhüte, Handschuhe, Wanderschuhe, Stöcke und weiss „dr Guguus“ was es noch an funktionellem Zeug gibt, zeigen die wanderfreudigen Koreaner in der Stadt oder auf ihrem Abendspaziergang. Das sieht dann auch oft so aus als wollen sie gerade ein 5000er besteigen 🙂 So ziehen sich aber eher die Menschen ab 40 aufwärts an. Die jüngeren Generationen sind da schon moderner angezogen.

Ach das Wichtigste für mich: Das Essen ist hier sehr viel mehr nach meinem Geschmack. Es gibt leckeres Bibimbap (Reis mit verschiedenem Gemüse, Fisch und dazu rote Chilisauce), Schnitzel (Schwein mit einer wunderbahren knusprigen Panade dazu Kohlsalat und Reis mit fritierten Algenblätter) oder dann die fritierten Hühnchen mit oder ohne scharfer Sauce. Das landesweit berühmte Kimchi (mit roter Chilipaste fermentiertes Gemüse) ist zwei Nummern zu scharf für mich „leider“. Zum Glück gibt es immer auch noch andere Sidedishes zum Menue dazu.

So das wars von Trix und Gägs….