Wir landen in tiefer Dunkelheit in Jakarta. Die Einreise ist locker und ohne grosses Anstehen auch rasch erledigt. Wir gehen mit dem Gepäck zum Taxistand. Ich habe im Vorfeld gelesen: geh nie mit einem Taxi mit, dass gar keines ist ( keine Gesellschaft angeschrieben) nimm ein Bluebird Taxi, denn sonst sind die Chancen, dass du ausgeraubt wirst sehr hoch. Ich wusste das, doch habe es wohl nicht Marc gesagt…
Denn beim Anstehen für ein echtes Taxi werden wir angesprochen und nach etwas handeln hat Marc einen guten Preis für die Fahrt zum Hotel angeboten bekommen und sagt ja. Mein kleinlauter Protest hat nicht seine Wirkung und schon sitzen wir in einem privaten Minivan. Adieu in den Strassengraben denke ich mir und schliesse mal die Autotür ab. Doch wir haben Glück, ausserdem sicher teuren Preis und dem zahlen von Schwarzgeld an einen Gauner kommen wir sicher in einer schwarzen Seitengasse in unserem Hostel an.
Ausgeschlafen und bei Tageslicht zeigt sich unsere Strasse schon freundlicher. Doch Jakarta ist anders. Überall hat es Menschen, aus jedem Ecken kommt wieder wer raus. Der Verkehr ist gigantisch und chaotischer als in Bangkok. Es ist heiss und die Gebäude sind meist wenig attraktiv. Ich bin froh nur ein Tag hier zu sein. Ich kann nicht wirklich eine Sympathie für diese Stadt aufbauen. Unser Tagesziel, eine indonesische SIM Karte zu erwerben. Ab 80 Rappen ist man dabei. Aber dazu mehr später. SIM Karte