Eine Woche Grossstadt leben. Es gibt hier alles an Essen, modernste Hochhäuser und kleine halb verfallene Hutonghäuschen, grüne Parks. Die grösste Sehenswürdigkeit von Peking haben wir beim 2. Anlauf besucht. Die Verbotene Stadt, das Herzstück der Stadt. Beim ersten Versuch waren am Eingang eine gefühlte Million chinesische Touristen vor dem Ticketoffice am warten. Deshalb kehrten wir am nächsten Tag zu früher Morgenstunde zurück und da hatte es lediglich japanische Reisegruppen mit Dächlikappen und dem berühmten Fahnenträger als Guide, die uns ins Innere der Stadt begleiteten. Drinnen geht wirklich das Staunen los! Wunderschöne aufwendig bemalte Dachkonstruktionen mit gelb goldig schimmernden Keramikziegeln und überall gibt es Abzweigungen in neue Höfe mit weiteren Häusern. Ich war begeistert!
Es ist soweit wir treffen die Erste uns bekannte Schweizerin auf unserer Reise. Linda, die Beijing Erfahrene. Schweizerdeutschplaudern, von zu Hause erzähle und ihre Eindrücke und Erfahrungen in China erfahren, tut sehr gut!
Doch auch die weitere Reiseplanung steht an. Ein neues zu Hause in Peking finden wir bald und sind Beide begeistert als wir dort ankommen. Grade zwei junge Chinesinnen holen uns bei der Metrostation ab und führen uns zu ihrem Heim. Wir seien ihre ersten Gäste überhaupt, erzählen sie. Daher fragen sie uns später auch ganz erwartungsvoll, ob es uns denn bei ihnen gefalle. Und es gefällt uns sehr. Sauber, girly eingerichtet und eine echte Dusche mit Spritzwand und für den Mann Liverpool Footballclub Fahnen auf dem Sofa. Was will man mehr!
Der 2. Eindruck der Chinesen: Sie geben sich alle Mühe uns die Speisekarten zu erklären, die Preise steigen auf der Strasse um das Doppelte, wenn du kein Chinesisch sprichst, die Frauen kleiden sich wie in der Modezeitschrift sehr extravagant ich fühle mich wie der Lumpensammer oder sporty spice, das Essen ist überraschend sehr Ölig gekocht und wenig interessant im Geschmack, Linda kann chinesisch, die Rushhour ist hier um 8.30 Uhr, wir Europäer schauen sie gerne interessiert über Minuten geradewegs an und sie sind Smartphone gamesüchtig.